So funktioniert es
So verarbeitet der Online-Editor eine PDF: Textextraktion und OCR, Erkennung per Cloud, lokal oder regelbasiert, Prüfung und ein Export ohne abgedeckten Text.
Der Editor läuft als Web-App in Ihrem Browser. Der Großteil der Arbeit, darunter OCR, Gesichtserkennung, Darstellung und das Erstellen der geschwärzten Datei, geschieht auf Ihrem Gerät. Der einzige Schritt, an dem ein Server beteiligt sein kann, ist die KI-Erkennung im Modus Cloud-PII, der Standardeinstellung.
1. Öffnen
Sie öffnen eine PDF von Ihrem Computer, aus Google Drive oder aus Dropbox. Die Datei bleibt im Speicher Ihres Browsers (IndexedDB), damit der Editor sie nach einem Neuladen wieder öffnen kann. Passwortgeschützte PDFs werden im Browser entsperrt, nachdem Sie das Passwort eingegeben haben. Siehe Dateien öffnen und herunterladen.
2. Text lesen
Für jede Seite liest der Editor die eigene Textebene der PDF: jedes Wort und seine Position. Seiten ohne Textebene, etwa Scans und Fotos, durchlaufen OCR im Browser. Standardmäßig liest der Editor auch Text in Bildern auf getippten Seiten, zum Beispiel einen gescannten Ausweis, der in einen Vertrag eingefügt wurde. Siehe OCR-Einstellungen.
3. Personenbezogene Daten erkennen
Auf dem extrahierten Text können drei Erkennungsverfahren laufen:
| Verfahren | Wo es läuft | Was es findet |
|---|---|---|
| Cloud-PII (Standard) | Erkennungs-API; der Seitentext wird gesendet | Namen, Adressen, Organisationen, IDs, Erkrankungen und mehr |
| Lokale NER | In Ihrem Browser, Modell wird einmal heruntergeladen | Dieselben Arten von Entitäten, ohne Text irgendwohin zu senden |
| Regelbasiert | In Ihrem Browser | Exakte Muster: E-Mails, Telefonnummern, IBANs, Kartennummern, US-Sozialversicherungsnummern, PESEL, Datumsangaben, Postleitzahlen, URLs, Länder |
Es läuft immer nur ein KI-Modell: Cloud-PII oder lokale NER. Die regelbasierte Erkennung kann zusätzlich zu beiden laufen. Auch Gesichts- und Unterschriftenerkennung laufen im Browser. Details finden Sie unter Erkennungseinstellungen.
4. Prüfen
Jeder Fund wird zu einer Schwärzungsbox mit einem Typ wie Person, E-Mail oder Kreditkarte. Sie schalten Typen ein und aus, entfernen einzelne Funde, markieren zusätzlichen Text und zeichnen eigene Boxen. Bis zum Speichern ist nichts endgültig. Siehe Schwärzungen prüfen und bearbeiten.
5. Export
Wenn Sie auf PDF speichern klicken, erstellt der Editor im Browser eine neue Datei:
- Jede Seite wird als Bild gerendert, in das die Schwärzungsboxen eingebrannt sind. Unter einer Box bleibt also weder Text noch Vektorgrafik erhalten.
- Eine neue, unsichtbare Textebene wird hinzugefügt, damit das Ergebnis durchsuchbar und kopierbar bleibt. Jedes Wort, das zu mehr als der Hälfte von einer Box abgedeckt ist, fehlt in dieser Ebene.
- Seiten werden im Format A4 Hochformat geschrieben.
- Metadaten, Anmerkungen, Formularfelder, Anhänge und ausgeblendete Ebenen des Originals werden nicht übernommen. Die Ausgabe ist eine neue PDF, keine bearbeitete Kopie des Originals.
Die Ausgabe ist abgeflacht
Da die Seiten als Bilder neu gerendert werden, lassen sich Formularfelder nicht mehr bearbeiten, und die Datei kann größer als das Original sein. Bewahren Sie Ihre Originaldatei auf, wenn Sie sie später noch einmal bearbeiten müssen.
6. Herunterladen
Die Datei wird als redacted-<ursprünglicher Name>.pdf gespeichert. Zum Herunterladen brauchen Sie ein kostenloses Konto, außer beim integrierten Beispieldokument. Bei angemeldeten Nutzern werden gescannte Seiten auf das monatliche Seitenkontingent angerechnet, siehe Nutzung und Limits.
Nächste Schritte
Schnellstart
Einstieg in den PDF Redaction Online-Editor: PDF öffnen, personenbezogene Daten per KI finden, Markierungen prüfen, Vorschau ansehen und geschwärzt speichern.
Dateien öffnen und herunterladen
So öffnen Sie eine PDF im Online-Editor (Drag & Drop, Google Drive, Dropbox, Beispieldatei), entsperren passwortgeschützte PDFs und speichern das Ergebnis.